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Von Eifersucht, richtigen Zielen und falschem Handeln

Dass Eifersucht alles kaputt macht, haben wir sicher alle schon einmal gehört oder gar gesagt. Doch irgendwie scheint es mir, als sei sich zwar jeder dessen bewusst, aber niemand handelt danach. In meinem Artikel „Von Worten und Taten“ habe ich schon darüber geschrieben, dass es wichtig ist, zu dem zu stehen, was man sagt. Danach zu handeln. Doch noch viel wichtiger ist es, dass die eigene Überzeugung, die eigenen Ziele richtig gesetzt sind. Man muss erkennen, was man von innen heraus will. Was einen überzeugt, was einen mit Glück erfüllt. Man kann nicht auf lange Zeit halbherzig irgendetwas tun und hoffen, es wird schon irgendwie gehen.

In meinem Nachruf auf Steve Jobs – der teilweise sehr persönlich ist und eigentlich schon lange hätte hier Erwähnung finden sollen –  habe ich folgendes geschrieben:

Vor einiger Zeit erst verstand ich, dass es wichtiger ist, seinen Job zu lieben, als damit viel Geld zu verdienen. Ich erkannte, dass es der richtige Weg ist, sich am Anfang durchzukämpfen, wenn man nur überzeugt ist, das Richtige zu tun. Mit den richtigen Menschen zusammenzuarbeiten. Aus Überzeugung, aus Leidenschaft.

Dass das nicht nur für die Arbeit gilt, sollte klar sein. Auch im Privaten sollte man wissen, was man will und vor allem entsprechend handeln. Wer eifersüchtig ist, hat das Ziel, seinen Partner nicht zu verlieren. Doch ist die „Lösung“, also die Eifersucht, nicht eher kontraproduktiv? Ich sage klar: Ja!

Es hat zwar eine lange Zeit gedauert, bis ich verstand, aber nun bin ich mir sicher: Wenn man zu eifersüchtig ist, und damit auch zu wenig Vertrauen aufbringt, geht der Schuss nach hinten los. Ein bisschen gesunde Eifersucht ist in Ordnung und meiner Meinung nach sollte der Partner sowieso sagen, wo er hin geht, wenn man zusammen wohnt. Man redet ja schließlich miteinander, man interessiert sich für den jeweils anderen. Aber Kontrolle, sei es nun durch mehrmaliges Nachfragen – z.B. „Wohin gehst du? Mit wem triffst du dich?“ – oder gar durch Bespitzelung, die ja im heutigen technologischen Zeitalter deutlich leichter durchzuführen ist, zerstört meistens alles.

Daher, liebe über-eifersüchtige Männer (und Frauen): Schenkt eurem Partner ein bisschen Vertrauen. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird er oder sie euch nicht enttäuschen. Und wenn doch: Fehler passieren. Und wenn Fehler öfter passieren, dann passt es eventuell einfach nicht.

An dieser Stelle möchte ich nochmals mein Motto, meine tiefste Überzeugung – ein Zitat von Steve Jobs – nennen:

[…] the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle. As with all matters of the heart, you’ll know when you find it. And, like any great relationship, it just gets better and better as the years roll on. So keep looking until you find it. Don’t settle.

Eigentlich auf die Arbeit bezogen passt es eigentlich auf jeden noch so kleinen Moment im Leben. Wenn man nicht rundum zufrieden mit seinem Leben ist, sollte man etwas ändern. Natürlich muss man sich immer ein wenig anpassen, aber wenn das Herz für eine Sache schlägt, sollte man versuchen, sie zu erreichen. Hierzu empfehle ich gerne nochmal: Die verzweifelte Suche nach dem Sinn des Lebens.

Apple widmet sich nun Druckern und geiles Konzeptvideo

“Laser, ink-jet, double-sided, color, black-and-white—the future of technology is in printers. I am absolutely convinced of that,” Cook explained to a packed auditorium as a montage of printers and people using printers played on a screen behind him. “What is the one thing people will always need? It’s obvious: printers. Printers with fax machines attached, printers that collate and staple, perhaps a printer that makes photocopies. Anything’s possible. It’s called innovation.”

Das schrieb The Onion vor einer Weile in einem Artikel – natürlich Satire. Manche haben das wirklich nicht geblickt und ich fand es sehr lustig. Nun habe ich bei Tom im Blog ein Konzeptvideo entdeckt, das ich euch nicht vorenthalten möchte. Das könnte von Apple kommen ;)

Was meint ihr, sehen wir sowas bald?

[via mactomster.de]

Der Prolog zum Ansichtssache-Podcast

Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, einen Podcast zu den Themen aus der Kategorie Ansichttsache zu starten. Leider habe ich nicht wirklich Leute gefunden, die regelmäßig Zeit und Lust haben, mit mir über die Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, aber auch Beziehungen und Co. zu plaudern. Nun kam mir eine andere Idee:

Ich mach’s allein. Nein, nicht wirklich ;) Kaum einer würde sich stundenlange Monologe von mir anhören und vor allem würde mir auch etwas fehlen – das Contra. Die Meinungen anderer, die die Meinen festigen können oder mir mal gehörig den Kopf waschen. Sinn und Zweck des Podcasts soll es sein, mit interessierten Menschen über Alltägliches zu reden. Kritisch, nicht einfach nur „bla bla“.

Nun fiel mir auf: Was bringt mir ein „Stammteam“? Ich persönlich bin offen und interessiere mich für unglaublich viele Dinge – das kann ich nicht von anderen erwarten. Und ein Stammteam würde auch die „Verpflichtung“ mitbringen, dass immer die gleichen Leute zu den unterschiedlichsten Themen Meinungen haben und Lust, sie zu bequatschen. Und noch dazu: Zeit. Ich kann mir meine Zeit frei einteilen und nehme mir gerne die ein oder andere Stunde für solch einen Podcast.

Des Rätsels Lösung: Es wird kein Stammteam geben. Ähnlich wie beim Polittalk der öffentlich rechtlichen Sender – beispielhaft nenne ich mal Anne Will und Markus Lanz – werde ich mir zu jedem Thema neue Gäste „einladen“. Und noch besser: Ich habe zwar selbst einen oder zwei Favoriten je Thema (einfach weil mich meistens andere darauf bringen, über etwas zu sinnieren), aber ich werde auch jedem, der Lust hat, die Möglichkeit geben, dabei zu sein.

Und so wird das ablaufen: Ich werde bei Twitter oder hier im Blog die Themen bekannt geben und vorab mit denen sprechen, die ich gerne dabei hätte. Dann können alle anderen ihr Interesse kundtun und wir schauen dann gemeinsam, wie das zeitlich klappt. Voraussetzungen: Ein Mikrofon oder Headset, Skype, eine nicht allzu schreckliche Stimme sowie einwandfreies Hochdeutsch (ich möchte niemandem die teilweise schrecklichen deutschen Dialekte zumuten).

Genug der Erklärungen, hier schonmal ein paar Themen:

  • Die Wichtigkeit der Sinne, oder: Auf welchen Sinn würdest du am ehesten verzichten wollen?
  • Sich für den Partner ändern und sich gleichzeitig treu bleiben – geht das?
  • Wieso der Stundenlohn bei Selbständigen wenig aussagt, oder: Wieso verdient der da eigentlich so viel?
Interesse? Dann hinterlasst einfach einen Kommentar! Ich freue mich auf eure Meinungen und Themenvorschläge.

Wieso der Blogumzug ein Schritt in die richtige Richtung war

Irgendwie war ich nie der „Devblogger“, als der mich alle bezeichneten. Die Idee für den Namen und die Domain kam durch den Shopblogger und den Hostblogger – und damals programmierte ich ja viel und dachte, das wäre cool. Dass ich mich irgendwann so drastisch verändere und nun endlich weiß, was ich will, hätte ich natürlich nie gedacht.

Doch es funktionierte anfangs. Meine Ansprüche waren nicht hoch. Schnell lernte ich viele interessante Leute kennen, einige auch aus der Blogosphäre. Aus 10 Lesern wurden 100, aus 100 wurden 1000. Irgendwann hatte ich – in meinen besten Zeiten – so um die 20.000 Leser (oder waren es Seitenaufrufe?!) im Monat. Eine beachtliche Zahl, wenn man sich zu den kleineren Bloggern zählt. Ich fing an, mein Blog zu monetarisieren: Trigami. Bezahlte Links, bezahlte Artikel. Hier und da Affiliate-Links zu Amazon und iTunes. Das alles war der Grund, die Aufgabe des Namens bzw. den Umzug des Blogs rauszuzögern.

Schon lange hatte ich überlegt, nur den Namen sterben zu lassen und das Blog so wie es ist auf eine andere Domain umzuziehen. Extra dafür hatte ich mir bensblog.de registriert, die ich aber – nach aktuellem Stand – wohl doch nicht nutzen werde. Dann kam die Idee, den Apple- und Technik-Teil auf meine geschäftliche Webseite auszulagern, es also strikt zu trennen. Ich denke, dass das genau der richtige Schritt war. Doch nicht, aufgrund der Benefits, die die andere Domain dadurch hat. (Darüber hatte ich bereits gebloggt.)

Klar: Ich kann nun das andere Blog weiterhin auf- und ausbauen. Ich kann ein Team aufstellen. „Chefredakteur“ (oder was auch immer, nur mal so in den Raum geworfen) von einer Firma zu sein klingt besser als ein Chefredakteur in einem privaten Blog zu sein. Ich kann nun wahrscheinlich – natürlich einige Unterstützung vorausgesetzt, die mir schon zugesagt wurde – mehr Dinge anfragen, mehr Content produzieren, mehr Gewinnspiele veranstalten, aber auch den Schreiberlingen etwas bieten. Alles wunderbar und ich hoffe, dass das alles so kommt wie geplant. Meine Kunden sollen von den Artikeln profitieren können und aus einem Leser kann ja eventuell ein Kunde werden ;)

Doch es geht um etwas viel Grundlegenderes: Ruhe. Ich kann hier, in meinem privaten Blog, viel lockerer schreiben. Nicht, dass ich das nicht schon getan habe. Und private (sprich: sehr private, gar intime) Dinge wird es von mir nicht mehr geben. Aber ich muss nicht darauf achten, was ich schreibe. Gar nicht mehr. Klar, wer mich sucht, wird mich finden. Dieses Blog hier ist zurzeit noch von Suchmaschinen blockiert, eventuell ändere ich das irgendwann. Aber mir geht es hier nicht um Leser.

Mir geht es darum, ich selbst zu sein. Und das zu schreiben, was mir in den Sinn kommt. Und glaubt mir: Da ist viel ;) Und alles, was nicht ansatzweise mit Technik zu tun hat, wird hier landen. Ich versuche, diese Kategorie („Ansichtssache“) nun regelmäßig zu füllen und werde eventuell noch ein paar andere Dinge verbloggen. Ich hoffe, dass es das ist, was ihr wollt. Die, die dieses Blog hier nun explizit abonniert haben – und das sind immerhin schon 14! – scheinen sich für mich als Person oder meine Artikel rund um das Leben zu interessieren. Das freut mich, wirklich. Aber es ist mir egal, ob diese Zahl ansteigt. Weil ich hier nicht mehr für eine große Menge schreibe. Sondern für die Menschen, die meine Artikel wirklich gerne lesen. Qualität statt Quantität.

Ich kann euch nicht versprechen, dass hier ständig neuer Content erscheint. Ich hoffe natürlich, dass ich es hinbekomme, mehrere Artikel die Woche zu schreiben. Ich möchte die Kategorie „Ansichtssache“ splitten und werde über Gesellschaftskritik, Politik und Wirtschaft, Beziehungen und ein paar andere Dinge sinnieren. Verbesserungen gegenüber bin ich aber auch hier aufgeschlossen!

Danke von ganzem Herzen all denjenigen, die das hier gerne lesen. Die den für mich wichtigsten und meiner Meinung nach auch besten Artikel von mir gelesen haben – eventuell mehrmals. Die sich für mich interessieren, für das, was ich denke und fühle. Ich danke euch!

(Und glaubt ja nicht, dass ich nur Technikblogs lese. Ich habe viele Blogs abonniert, weil mich die Menschen dahinter viel mehr interessieren, als der Kram, über den sie sonst so schreiben. Und sorry dafür, dass dieser Artikel nun etwas wirr war. Meiner Neustrukturierung wird er wahrscheinlich in wenigen Tagen oder Wochen auch zum Opfer fallen. Wichtig ist, dass ihr wisst, dass ihr wichtig seid. Oder so. In diesem Sinne: Gute Nacht!)

PS: Wer dieses Blog hier abonnieren möchte, findet hier den richtigen Feed.

 

Blogumzug, Teil 1: Was jetzt Sache ist

In meinem letzten Artikel habe ich euch ja gefragt, was ihr von einem Blogumzug haltet. Da keine negativen Rückmeldungen kamen, habe ich den Umzug heute einfach durchgeführt. Ich bin zwar lange noch nicht fertig, werde aber heute nicht weitermachen. Kurz: Ich habe private und geschäftliche Artikel geteilt.

Die Kategorien Ansichtssache, Bens Blog, Mein Traum-Setup, Netzfunde, Privat sowie das Archiv liegen nun hier auf dieser neuen WordPress-Installation. Wer sich also für mich als Person, tolle Netzfundstücke oder meine literarischen und teils poetischen Artikel interessiert, sollte den neuen Feed abonnieren: http://feeds.feedburner.com/benjaminleist

Die übrigen Kategorien – Apple, Job, Hardware, Software, Web – sind nun in meinem geschäftlichen Blog zu finden. Wer über diese Themen informiert bleiben will, Reviews rund um Mac, iPhone & Co. lesen oder an Gewinnspielen teilnehmen möchte, muss den neuen geschäftlichen Feed abonnieren: http://feeds.feedburner.com/phasedrei

Mehr ändert sich für euch vorerst nicht! Der „alte“ RSS-Feed bleibt vorerst erhalten, wird aber in Zukunft nur die Apple-Seite abdecken. Ich bitte euch trotzdem, in eurem eigenen Interesse, die neuen Feeds zu abonnieren. Den alten Feed werde ich spätestens zum Jahresende löschen.

So viel für heute. Feedback von euch ist wie immer erwünscht.

In eigener Sache: Eventueller Blogumzug und eure Meinung dazu

Einer der Gründe, warum es hier zur Zeit so still geworden ist, ist die Neuausrichtung meines Unternehmens. Wie viele von euch wissen, biete ich ja Mac-Support in Bremen und Unternehmensberatung im Bereich IT mit Schwerpunkt Mac an. Neben einigen Dingen, die vorerst nur intern wichtig sind (neue Agentursoftware, Steuerberater, Visitenkarten, eventuell neue Flyer und vieles mehr) geht es auch bald an die Überarbeitung der Webseite. Mit Glück kann sie zum 1. Oktober starten.

Vor ein paar Tagen kam mir folgender Gedanke: Was spricht eigentlich dagegen, das Blog hier  mit der neuen Webseite zu vereinen? Ich habe einen großen Schwerpunkt hier im Blog, nämlich Mac. Mac-Software, Hardware für den Mac, Verlosungen von Mac-Kram. Und eigentlich will ich das gar nicht ausweiten. Würde perfekt zur geschäftlichen Seite passen, denn auch da wird nun zum Neustart klar der Schwerpunkt Mac gesetzt.

Es gibt keinen Haken: Das Blog bleibt, wie es ist. Ich werde weiterhin Gewinnspiele starten, ich werde weiterhin Blogbeiträge schreiben. Gastbeiträge werden weiterhin möglich sein. Das Blog wird nicht mehr als „Bens Blog“ bekannt sein, sondern als Firmen-Blog, das ist der einzige wirkliche Unterschied (neben der Adresse).

Das ist aber bislang nur eine Idee. Der Mehrwert für mich wäre klar: Ich würde alle Leser auf die geschäftliche Seite umleiten, dadurch die eingehenden Links auf Dauer deutlich erhöhen und im Google-Ranking steigen. Ihr seht, ich spiele mit offenen Karten. Ein weiterer Vorteil wäre es (denke ich), dass ich auf Firmen und Sponsoren anders zugehen kann und vielleicht noch mehr für euch drin ist. Hinter dem Blog steht dann nicht „irgend so’n Typ“, sondern ein junges Unternehmen, das eben nebenbei viel Wert darauf legt, Wissen kostenlos zu vermitteln (und nichts anderes ist ja jetzt der Fall – nur eben unter zwei Namen und Domains).

Da ich nicht weiß, was ihr darüber denkt – und keine Ahnung habe, wieso es euch stören könnte – dachte ich, ich frage einfach mal: Was spricht dafür, was dagegen? Wer würde mir bzw. dem Blog nicht treu bleiben und wer findet die Idee gut? Danke für euer Feedback!